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Psychische Hilfe finden und anwenden | 24 Qualitätsmerkmale, die Ihnen Sicherheit am Psychomarkt geben

 

Dieser Leitfaden zeigt Ihnen unter anderem:

  • Wie Sie gute psychische Hilfe von den weniger guten Angeboten unterscheiden können

  • Anzeichen, um »gefährliche« Therapeuten und Gurus zu erkennen

  • Warum man sich nicht immer auf Empfehlungen, Sympathie und Ausbildungen verlassen kann

  • Wie psychische Hilfe »wirkt« und welche Verantwortung Hilfesuchende selbst haben

  • Warum auch Angebote der Psychotherapie in ihrer Qualität sehr unterschiedlich sein können

  • Wie Sie den Erfolg psychischer Besserung erkennen.

 

Erfahren Sie mehr über den Inhalt in der Leseprobe unten.

 

Umfang 

Das PDF enthält 70 DIN A4 – Seiten. Eine Ausgabe als Taschenbuch hätte ca. 120 Seiten.

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Leseprobe

Andreas Herejk

Psychische Hilfe finden und anwenden

24 Qualitätsmerkmale, die Ihnen Sicherheit am Psychomarkt geben

Haftungsausschluss und allgemeine Hinweise

Die Aussagen in diesem Buch beruhen auf jahrelangen persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen des Autors und vieler anderer Menschen über den Psychomarkt im deutschsprachigen Raum, die insbesondere von Angststörungen und Depressionen betroffen waren. Es besteht keine Garantie für absolute Vollständigkeit, Korrektheit und Aktualität. Es liegt in der eigenen Verantwortung aller Leserinnen und Leser, den Wahrheits- und Bedeutungsgehalt des Buchinhaltes zu prüfen und sinnvolle persönliche Handlungsfolgen daraus abzuleiten. Für das Ausbleiben eines erwünschten Erfolges und das Eintreten unerwünschter Folgen kann der Autor nicht verantwortlich gemacht werden.

Dieses Buch dient auch nicht als Anleitung zu irgendeiner Art von Selbstbehandlung.

Zur Vereinfachung des Leseflusses wird nur die männliche Substantivform verwendet.

Hinweise und Kritik können Sie gerne über die im Impressum angeführte Website oder E-Mail-Adresse übermitteln.

Impressum

Text und Umschlag: Copyright © 2019 by Andreas Herejk.

Alle Rechte vorbehalten.

www.angst-frei.com

hallo@angst-frei.com

Cover-Bild: »female psychiatrist consulting medical practitioner treating« von Andrew Rybalko / Shutterstock

Die Abbildung wurden für das Buchcover verändert.

Inhalt

Warum Ausbildungen, Empfehlungen und Sympathie nicht immer genügen

  1. Achten Sie auf Spezialisierungen

  2. Wissen, was »Wirksamkeit« bedeutet

  3. Die Sache mit den Preisen

  4. Verträge

  5. Positive Verhaltensmerkmale

  6. Negative Verhaltensmerkmale

  7. Ausbildungen, Erfahrungen und Lebensweisheit

  8. Heilpraktiker, »alternative« und »esoterische« Bereiche

  9. Das Problem mit den Diagnosen

  10. Wann soll sich ein Erfolg einstellen und woran erkennt man ihn?

  11. Misserfolg und Abbruch

  12. Der Kult um Methoden und Modelle

  13. Ein richtiges Verständnis von Therapie und Heilung

  14. Jede Sitzung soll helfen

  15. Lösen statt kämpfen

  16. Kopf und Körper

  17. Umgang mit Spiritualität

  18. Abhängigkeit vs. Eigenständigkeit

  19. Dokumentation und Reflexion

  20. Aspekte zur Opferrolle

  21. Zusätzliche Mittel

  22. Psychiatrie und Psychopharmaka

  23. Thematische Offenheit

  24. Fördern statt überfordern

Wenn Therapie nicht hilft

Quellen

Warum Ausbildungen, Empfehlungen und Sympathie nicht immer genügen

Einen Therapeuten zu finden ist eine unglaubliche Herausforderung. Weder die Ausbildung noch das berufliche Interesse eines Therapeuten garantieren seine Fähigkeiten. Zudem kann man nicht annehmen, dass ein älterer, erfahrener Therapeut mehr Kompetenz hat als ein jüngerer, unerfahrener. Langerfahrene Therapeuten neigen oft dazu, sich stur an überholte Konzepte zu klammern.

Dr. Terence Campbell, amerik. Psychotherapeut, 1943 - 2015[1]

Wer ist qualifiziert, einen Leitfaden wie diesen zu schreiben? Ich bin zwar kein Psychotherapeut, aber ich war selbst von einer diagnostizierten Depression und Angststörung betroffen und lernte den Psychomarkt aus neutraler Sicht sehr gut kennen. Heute weiß ich relativ genau, warum ich meine Depression und Angststörung überwunden habe, und ich weiß auch, warum viele therapeutische Angebote nicht so therapeutisch sind, wie sie es sein sollten.

 

Wenn Sie psychische Hilfe suchen und sich bei einer Einrichtung oder einzelnen Anbietern erkundigen, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie in jene Richtung gelenkt werden, die von dieser Einrichtung oder diesem Anbieter vertreten wird. Das mag zwar in guter Absicht geschehen und ist an sich nicht verwerflich, aber nicht immer im Interesse hilfesuchender Menschen. Denn die Vertreter bestimmter Therapieschulen und Einrichtungen haben oft keinen neutralen Blick auf das ganze Feld. Sie propagieren eher ihr eigenes Milieu und schauen sich zu wenig um, was es auf der Welt sonst noch gibt. Auch dazu eine selbstkritische Aussage des bekannten deutschen Psychiaters Manfred Lütz: »Der Narzissmus der Therapeuten führt dazu, dass sie sich für unersetzbar halten für den Patienten.«[i]

 

Dieser Leitfaden drängt Sie nicht in eine bestimmte Richtung. Sie erfahren hier die wichtigsten grundsätzlichen Kriterien, damit Sie gute Angebote psychischer Hilfe von den weniger guten unterscheiden können. Dieser Leitfaden bezieht sich auch nicht nur auf die offiziellen Angebote, sondern ist grundsätzlich auf alle anwendbar, die eine Art psychische Hilfe anbieten, also auch auf Beratung, Lebenshilfe und »alternative« Bereiche.

 

Dass Psychotherapie insgesamt mehr hilft als nicht hilft, wird heute nur noch von wenigen Fachleuten bestritten, aber das heißt noch lange nicht, Hilfesuchende könnten sich blind auf Approbationen verlassen. Umstritten ist vor allem, wie gut und wie häufig Psychotherapie hilft. Auch in den erfolgreicheren Fällen wird nicht immer eine so hohe Ausheilung erreicht, wie sie vielleicht möglich wäre. Oft handelt es sich nur um erste Schritte und um Besserungen im Vergleich zu vorher.

 

Auch Insider äußern sich immer wieder kritisch über ihre eigene Branche. Sie hinterfragen es selbstkritisch, was eine professionelle psychische Hilfe wirklich ausmacht, und das ist auch nötig, immerhin geht es um viel Geld und um Leidenszustände von Menschen. Zu diesen Kritikern gehört zum Beispiel auch der deutsche Psychologe und Psychotherapeut Dr. Robert Mestel. Er befasst sich seit vielen Jahren mit Wirksamkeitsstudien und beklagt, dass auch in der offiziellen Psychotherapie zu viele ungeprüfte Verfahren angewendet werden und es hohe Qualitätsunterschiede bei den Angeboten gibt.[ii]

 

Aber es ist auch zu betonen, dass es die meisten Therapeuten und Berater nicht nur mit »Musterklienten« zu tun haben. Das beste Angebot wird Ihnen nichts bringen, wenn Sie es nicht annehmen, wobei »annehmen« so einiges bedeuten kann. Daher wird in diesem Leitfaden auch erläutert, welche Verantwortung Sie selbst haben, damit Sie von einem guten Angebot auch tatsächlich etwas haben.

 

Psychische Hilfe ist auch schon allein deshalb weitaus schwieriger zu finden als körperliche Medizin, weil man als Klient gegenüber einem psychischen Helfer ein hohes Maß an Vertrauen und Sympathie haben muss. Anbieter nach Sympathie zu beurteilen ist also grundsätzlich sinnvoll, aber nur weil jemand sympathisch ist, heißt das nicht, dass er fachlich ein Experte ist. Es ist in jedem Fach so: Die echten Experten kann man von den weniger echten nur dann unterscheiden, wenn man in der jeweiligen Sache selbst kundig ist. Je geringer die momentane Fachkenntnis über psychische Themen ist, umso wichtiger wäre eine gute Menschenkenntnis, um immerhin beurteilen zu können, ob ein Anbieter die nötige menschliche Reife hat.

 

Was ist mit Empfehlungen? Beispielsweise sind manche Klienten von ihren Anbietern aus irgendwelchen Gründen begeistert, was aber nicht zwingend etwas mit der fachlichen Qualität der angebotenen Hilfe zu tun haben muss. Wenn schon, dann sollte ein (ehemaliger) Klient mit einer Empfehlung auch konkret und tiefgründig erläutern können, warum der von ihm empfohlene Anbieter seiner Meinung nach empfehlenswert ist.

 

Dieser Leitfaden sagt Ihnen nicht, Sie sollten einen Anbieter sofort ablehnen, nur weil ein bestimmtes negatives Merkmal auf ihn zutrifft, schon gar nicht, wenn es nur leicht ausgeprägt ist. Auch psychische Therapeuten und Berater dürfen unvollkommen sein und sie können keine völlige Verantwortung für den Erfolg ihrer Klienten übernehmen. Seien Sie daher nicht zu kritisch, sonst kann Ihre Suche endlos werden. Lassen Sie sich auch nicht abschrecken von einigen negativen Erfahrungen, die ich hier schildere, und auch nicht von sonstigen kritischen Aussagen.

 

Letztlich liegt es in der Verantwortung eines jeden hilfesuchenden Menschen selbst, Orientierung zu bekommen. Man muss sozusagen lernen, sich das Beste herauszupicken und das Beste draus zu machen. Aber dieser Leitfaden kann Ihre Suche stark abkürzen.

Ende der Leseprobe

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