Die Ursachen von Panikattacken

Vor einigen Jahren war ich selbst noch von Panikattacken betroffen. Damals nahm ich viele offizielle psychologische Hilfen in Anspruch, die jedoch nicht sehr weit über Entspannungsübungen und belanglose Gespräche hinausgingen.

 

Damit möchte ich niemanden von herkömmlichen psychologischen Angeboten abhalten, aber darauf aufmerksam machen, dass die Qualität fremder Hilfe sehr unterschiedlich sein kann. Eine gute Erklärung oder ein gutes Buch zur Selbsthilfe können eventuell besser helfen als ein weniger guter Therapeut oder Berater, der selbst nicht betroffen war.

Im Folgenden schildere ich, was aus meiner Sicht für die meisten Betroffenen entscheidend ist, um sich von Panikattacken und generell von übermäßigen Ängsten zu befreien.

 

Haftungsausschluss: Dieser Artikel kann Ihnen keinen Erfolg garantieren, wenn Sie sich von Angst und Panikattacken befreien wollen. Wenn Sie Ihre Selbsthilfefähigkeit nicht einschätzen können, sollten Sie eventuell persönliche Hilfe in Betracht ziehen. Eine gute persönliche Begleitung sollte Ihnen innerhalb weniger Wochen erste, erhebliche Erfolge bringen.

Malerei »Angst« von Edvard Munch, 1894. Munch war selbst von Angst betroffen, weshalb er dieses Thema in seiner Malerei ausdrückte.

 

Die geistig-emotionalen Ursachen in der Wahrnehmung auflösen

Panik ist eine intensive Form von Angst. Wenn Sie verstehen, wie Angst entsteht, dann verstehen Sie auch, wie Panik und Panikattacken entstehen. Sie können unmittelbar spüren lernen, wie sich bestimmte Gedanken und Einstellungen auf ihr Nervensystem auswirken, und zwar angstauslösend oder befreiend.

 

Angst ergibt sich immer aus zwei geistig-emotionalen Faktoren. Erstens daraus, wie man eine Situation betrachtet, wie man sie sieht. Und zweitens, welche Haltungen man dazu einnimmt. Daraus ergibt sich die gefühlte, persönliche »Wahrnehmung«.

 

Die Sichtweisen (Vorstellungen) sind der persönliche, inhaltliche Faktor der Angst. Die Haltungen sind ein allgemeiner Faktor, der bei allen Ängsten typisch ist. Man spricht auch von Gemütshaltungen und Verhaltenseinstellungen.

 

Bewusst und unbewusst stellt man sich immer wieder vor, wie gewisse Situationen und das Leben generell verlaufen werden. Je weniger man sich momentan in der Lage sieht, Schwierigkeiten zu lösen, umso eher entsteht eine negative Aussicht auf die Zukunft. Dadurch reagiert das Nervensystem mit Angst.

 

Auch wenn es momentan nicht bewusst ist, so ist in der Angst die Aufmerksamkeit überwiegend auf einen »innerer Film« über das eigene Leben gerichtet, wo Dinge überwiegen, die man nicht will, die man körperlich oder emotional als schmerzhaft wahrnimmt, also zum Beispiel Armut, Krankheit, körperliche Verletzungen oder Einsamkeit.

 

Man sieht sich selbst dabei als unterlegen und die Welt als überlegen. Man sieht das Leben nicht ausreichend als »handhabbar«. Es ist ein Zustand des Misstrauens, der automatisch auch zu einer Haltung von Widerstand und Anstrengung (Zwanghaftigkeit) führt. Viele sprechen hier auch von der »Kontrollhaltung«.

Denken Sie daran, was jeder Mensch will. Wir sind nicht so unterschiedlich, wie es oft dargestellt wird. Im Grunde will jeder Mensch zuallererst körperliche und zwischenmenschliche Sicherheit. Daher beziehen sich sie angstauslösenden Vorstellungen im Grunde auf die folgenden zwei wichtigen Lebensbereiche. Diese nimmt man in der persönlichen Wahrnehmung – auch wenn es nicht bewusst ist – als ein großes Ganzes wahr, sozusagen als ein ganzes Bild oder einen »Film« mit bestimmten unerwünschten Ergebnissen.

 

Körperlich-materielle Existenz

  • Ich könnte oder werde meinen Arbeitsplatz verlieren.

  • Ich bin unfähig.

  • Ich brauche Hilfe vom Staat und dann stehe ich als Versager da.

  • Ich kann meine Familie nicht mehr versorgen.

  • Ich bin körperlich nicht leistungsfähig.

  • Ich bin krank und habe keine Aussicht auf Besserung. Ich werde leiden.

 

Zwischenmenschlichkeit

  • Ich habe keine Bedeutung für andere Menschen.

  • Ich muss ständig um Anerkennung und Zustimmung kämpfen.

  • Ich werde generell nicht akzeptiert, sondern überwiegend abgelehnt und kritisiert.

  • Ich werde einsam bleiben und nie Menschen haben, die mich akzeptieren.

  • Mein Partner verlässt mich (vielleicht).

  • Mein Leben macht keinen Sinn.

  • Andere Menschen sind besser und beliebter.

  • Andere Menschen sind schlecht, man kann ihnen nicht vertrauen, ich bin gegen sie, ich muss sie bekämpfen.

 

Hierbei können auch grundsätzliche, stressvolle Überzeugungen und Einstellungen eine wesentliche Rolle spielen, wie zum Beispiel:

  • Die Menschheit ist gierig und schlecht, sie muss erzogen werden.

  • Menschen sind gefährlich.

  • Ich bin vor Gott ein schlechter Mensch und werde es nach dem Tod nicht schön haben.

 

Im Vergleich zu den offensichtlicheren Problemsituationen kann es sein, dass eine Situation zwar nicht direkt und offensichtlich gefährlich ist, man sie aber trotzdem als bedrohlich wahrnimmt. Es ist dann wichtig, diese angstauslösenden Faktoren in der Wahrnehmung bewusst zu machen. Zum Beispiel ist eine Situation der Einsamkeit nicht direkt gefährlich, aber sie kann so belastend werden, dass das Nervensystem mit Angst und Panik reagiert, weil ein einsames Leben ein sinnloses und unschönes Leben ist. Es ist eine schmerzvolle Situation.

 

Bei der Angst geht es auch oft um Scham, Ärger, Schuld und Wut, so spricht man etwa auch von Scham-Angst. Denn in allen Fällen, wo diese Emotionen auftauchen, geht es um etwas, man als »nicht in Ordnung« wahrnimmt, womit man nicht zufrieden sein kann. Die soziale Angst ist im Grunde eine Form der Scham-Angst: Man befürchtet mehr oder weniger ständig, dass das eigene Verhalten missfällt. Man achtet zu sehr darauf, was andere denken und rechnet eher mit Ablehnung.

 

Je ernsthafter man diese misslingenden Zukunftsvorstellungen für wahr hält, umso eher reagiert das Nervensystem mit Angst. Dadurch entsteht der zweite Faktor, durch den die Angst stärker werden kann: Haltungen von Widerstand (Ablehnung) und Anstrengung. Was man nicht will, das lehnt man ab, man ist dagegen. Dieses Dagegen-Sein feuert die Angst zusätzlich an.

 

Die Angst entsteht nicht nur im Kopf, sondern besonders im Oberkörper. So sagt man etwa auch, »mir fällt ein Stein vom Herzen«, oder »mir wurde ganz eng ums Herz«. Das heißt auch: Die Angst löst sich nicht allein vom theoretischen Denken her im Kopf, sondern auch im körperlichen »Denken«, indem man den Widerstand vom Herz her aufgibt und verwandelt in Haltungen wie Bejahung, Akzeptanz, Gleichmütigkeit oder Humor.

Die inhaltlichen Ursachen von Ängsten kann man nicht immer sofort lösen. Es kann dauern, bis man Klarheit über eine Problemsituation bekommt, also beispielsweise über eine belastende Beziehungssituation. Und es kann dauern, bis man eine gewisse Sicherheit oder Routine im Verhalten erreicht, bis man sozusagen weiß, wo es lang geht, wie man sich besser verhält, was man tun kann, welche Möglichkeiten man hat – sei es vom Zwischenmenschlichen her oder auf lebenstechnische und berufliche Dinge bezogen.

 

Den Widerstand und die Anstrengung kann man jedoch immer lösen oder man kann es zumindest versuchen und trainieren. Man kann zum Beispiel diese Haltung eingehen: »Ich bin in einer schwierigen Situation. Ich durchschaue diese Situation zurzeit nicht und ich weiß nicht, was ich machen soll. Aber ich steigere mich nicht zusätzlich hinein. Ich gehe nicht zusätzlich in den Widerstand, in die Anstrengung, in die Ungeduld. Ich versuche, geduldig und gelassen zu sein. Ich bemühe mich um Klarheit, damit ich die Dinge besser verstehe und damit ich Lösungen finde. Ich erlaube mir selbst und anderen Menschen Unvollkommenheit. Ich erzwinge keine Perfektion. Ich nehme die Dinge etwas lockerer und vertraue darauf, dass ich Lösungen finde. Eventuell verändere ich meine Wertvorstellungen, indem ich zum Beispiel mehr Wert lege auf gute Beziehungen. Ich werde lernen und mich um Klarheit bemühen.«

 

Es kann nötig sein, gewisse Lernprozesse einzugehen, zum Beispiel, um mit anderen Menschen besser auszukommen oder sich beruflich verändern zu können. Nur durch mehr Klarheit und Verhaltenssicherheit können jene Zustände möglich werden, die man auch als Selbstvertrauen und Gelassenheit bezeichnet.

 

Stress und Angst können auf frühere Problemsituationen zurückgehen, die man als überfordernd wahrgenommen hat, vor allem auf schmerzhafte Ablehnungen, Auslachen (Situationen der Scham), Beschimpfungen, Gewalterfahrungen, schulische Misserfolge oder körperliche Traumata durch Unfälle. Wenn man in einer bestimmten Situation ein Empfinden hat, welches dem Empfinden einer früheren Angst- oder Trauma-Erfahrung sehr ähnlich ist, so kann dies die frühere Angst erinnern und im Nervensystem auslösen. Typische Empfindungen sind hierbei: Enge, Ausweglosigkeit, Ohnmacht, Überforderung, Bedrohung, Einsamkeit, Verlorenheit, Im-Stich-gelassen-Sein oder Ekel.

 

Es ist nicht immer eindeutig feststellbar, ob eine Panikstörung auf eines oder mehrere frühere Traumata zurückgeht, was aber auch nicht immer nötig ist. Meiner Erfahrung nach wird vielen Hilfesuchenden voreilig gesagt, sie würden unter einem Trauma leiden, und das – wie man sich denken kann – vorzugsweise von Trauma-Therapeuten.

 

Jede Panikattacke ist eine gute Gelegenheit, um das auslösende Kopfkino und die angstauslösende Gemütshaltung aufzuspüren. Im letzteren Fall handelt es sich immer um Widerstand und Anstrengung. Wenn Sie nicht schon wissen, worauf Ihre Panikattacken beruhen, dann können Sie nach einer Panikattacke innerlich »zurückspulen«, welche Gedanken bzw. Vorstellungen die Panikattacke auslösten. Sie können den unbewussten, angstauslösenden »Film« bewusst machen.

 

Durch starke Ängste kann es sein, dass das Lebensempfinden »verkehrt« wird. Man fühlt sich dem Leben und anderen Menschen ausgeliefert und gleichzeitig auch abgespalten, als würde man sich in einer eigenen Kapsel befinden.

 

In einem psychisch bzw. emotional »freieren« Zustand ist es umgekehrt: Man hat zwar eine gesunde Distanz nach außen hin, aber keine isolierende. Man empfindet vom Herz her eher eine Art Einigkeit und Verbundenheit zum Leben, insbesondere zu anderen (passenden) Menschen. Dadurch befindet man sich innerlich eher in einem Gefühl der Geborgenheit. Es besteht eine gewisse »Toleranz« bzw. Gleichmütigkeit (Gelassenheit) gegenüber Unsicherheiten und Problemen.

 

Sie können lernen, mit der Zeit immer feiner zu spüren, wie unmittelbar sich Ihre negativen Vorstellungen über die Zukunft und diese Gemütshaltungen von Widerstand und Anstrengung auf ihr Nervensystem auswirken.

Ein realer Fall zur Verdeutlichung

Hier geht es um den realen Fall des US-Amerikaners Michael Glatze. Michael wurde 1975 in den USA geboren und erlitt etwa um das dreißigste Lebensjahr herum eine Identitätskrise mit einer schweren Panikstörung. Dieser Fall wurde vor einigen Jahren sogar verfilmt.

 

Warum wurde dieser Fall so bekannt? In den Jahren vor seiner Panikstörung war Michael Glatze ein in Nordamerika bekannter LGBT-Aktivist, das heißt, er hat sich für die Rechte homosexueller Menschen und gegen fundamentales Christentum eingesetzt. Für vermehrtes Aufsehen sorgte er dann auch deshalb, weil er sich plötzlich von seinem LGBT-Aktivismus nicht nur distanzierte, sondern sogar ins völlige Gegenteil überging, indem er homophob wurde und sich für jenes Christentum entschied, welches er früher bekämpfte.

 

Wie es bei den meisten Betroffenen der Fall ist, kamen auch bei Michael die Panikanfälle scheinbar aus dem Nichts. Klassisch war auch die Phase, in der er die Möglichkeit eines geistigen Problems verdrängte, weshalb er zuerst nach einer körperlichen Ursache suchte. Aber seine Panikattacken wurden klinisch abgeklärt und es lag auf der Hand, dass es sich um geistige Ursachen handelte.

 

Wie kam es nun zur Panikstörung? Michaels Eltern waren bereits verstorben. Sie waren religiös und Michael begann mit der Zeit, seine Sicht auf die Themen Familie und Gott zu verändern. Seine momentane Partnerschaft gab ihm offenbar nicht die Geborgenheit, wie er sie von seinen Eltern her kannte. Er wünschte sich aber diesen tieferen Halt, diese klassische Familie.

 

Michaels sah nun seinen Wunsch nach einer ewigen und stabilen Familie sehr stark von klassischen religiösen Vorstellungen und Bedingungen abhängig:

  • Ich muss konfessionell gläubig sein, damit ich überhaupt in den Himmel komme, anstatt in die Hölle.

  • Ich darf nicht homosexuell sein und kein homosexuelles Leben führen, damit ich Gott und meine Eltern nicht enttäusche, von ihnen nicht ausgegrenzt werde und nicht in die Hölle komme.

  • Ich muss heterosexuell sein und mit einer Frau verheiratet sein, damit ich ein gottgefälliges Leben führe, in den Himmel komme und meine Eltern mich akzeptieren.

 

Michael stellte also plötzlich Bedingungen an sich und sein Leben, die zu seiner aktuellen Lebenswirklichkeit völlig konträr waren und daher zu einem schwerwiegenden Identitätskonflikt führten.

 

Seine neuen Bestrebungen waren mit seinem momentanen Leben nicht vereinbar. Erstens lehnte er religiöse Konfessionen ab. Und zweitens war seine Vorstellung davon, religiös zu sein, streng mit der Ansicht verbunden, Homosexualität sei gottlos und ein Grund, von der Heimkehr ins ewige Leben ausgeschlossen zu sein und stattdessen in die Hölle zu kommen. Während er dies früher für Unsinn hielt, glaubte er nun daran.

 

Weiterhin ein homosexuelles Leben zu führen war für Michael mit Dingen verbunden, die er als schmerzvoll und bedrohlich wahrnahm. Michaels Angst wurde ausgelöst durch die zwei Faktoren, die auf alle Ängste zutreffen:

  • Der inhaltliche Faktor: Misslingende Vorstellungen von der Zukunft. Es werden oder könnten Dinge eintreten, die nicht gut sind für mein Leben: Keine ordentliche Familie haben und ewig von der wahren familiären Gemeinschaft mit den eigenen Eltern und Gott ausgeschlossen zu sein; und eventuell sogar ewig leidend in einer Hölle.

  • Der allgemeine Faktor der Angst: Die Haltung des Widerstandes, der Ungeduld, der Anstrengung, dieses »Mein Leben muss jetzt so schnell wie möglich anders werden, sonst bin ich verloren.«

 

Aufgrund dieser massiven Widersprüche zwischen Michaels neuen Wunschvorstellungen und seiner momentanen Lebenswirklichkeit, vertraute Michael nicht darauf, dass er seine neuen Werte und Wünsche jemals verwirklichen kann. Es entstand ein innerer Konflikt im persönlichen »Soll« und »Ist«.

 

Denn Michael wusste, dass er weder seine Gleichgeschlechtlichkeit noch seine Weltanschauung von heute auf morgen verändern kann. Das Ziel, heterosexuell, religiös gläubig und mit einer Frau verheiratet zu sein, war weit entfernt, weshalb er sich misstraute, es zu erreichen. Er hatte zwar – wie jeder andere Mensch auch – die Gelegenheit, ab sofort regelmäßig in eine Kirche zu gehen, aber er wusste natürlich, dass ihn dies allein weder heterosexuell noch überzeugt christlich macht.

 

Michael zwang sich immer mehr zu einem Leben, welches seinen religiös-familiären Vorstellungen entsprach. Er ging in eine fundamentale Kirche, zwang sich dazu, von der Lehre dieser Kirche überzeugt zu sein, und er zwang sich zur Ehe mit einer Frau.

 

Einige Zeit nach der Ausstrahlung des Spielfilms über Michaels Geschichte, wurde auf Netflix ein kurzer Film mit ihm persönlich veröffentlicht, wo auch sein früherer männlicher Lebenspartner anwesend war. Hier schildert der reale Micheal Glatze sein momentanes Leben. Er lebte zu diesem Zeitpunkt nach wie vor mit seiner Frau zusammen und er war nun mit seinem früheren männlichen Lebenspartner versöhnt. Michael berichtet darüber, dass er seine Religion wechselte. Anfangs entschied er sich für eine fundamental-christliche Konfession. Später bekannte er sich zu einer sanfteren Form des konfessionellen Christentums.

 

Dieser Fall zeigt, was Unklarheit mit einem Menschen machen kann. Die Unklarheit über die Themen Familie und Religion waren hier die inhaltlichen Ursachen für die Angst. Die Haltungen von Widerstand, Kampf und »Kontrolle« waren die typischen Folgen der Angst, durch die sich die Angst zusätzlich steigert.

 

 

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