Panikattacken Soforthilfe 

 

Haftungsausschluss: Dieses Angebot ist keine Psychotherapie.

1. Möglichkeiten der Soforthilfe bei Panikattacken

Grundsätzlich gibt es zwei Richtungen.

 

Die erste ist die mentale. Panikattacken haben meistens mentale Ursachen, deshalb ist die mentale Hilfe hier die wichtigere und auch die einzige, mit der man eine ursächliche Lösung erreicht.

Auch wenn man es mit schwierigen, realen Umständen zu tun hat, also beispielsweise mit Schwierigkeiten im Beruf, so kann man dennoch lernen, die Angst innerlich zu lösen, bevor die Situation auch äußerlich wieder in Ordnung kommt.

Gerade bei Panikattacken ist es wichtig, schnell das Gefühl zu bekommen, sich selbst helfen zu können, denn die mentale Ursache von Panikattacken besteht darin, dass man sich selbst als ohnmächtig wahrnimmt, was sich dann zusätzlich auf noch auf die Panikattacken beziehen kann. Diese Selbstwahrnehmung als ohnmächtig setzt das Nervensystem stark unter Stress. Man kann sie aber bewusst so verändern, dass Panikattacken ausbleiben, auch wenn äußere Umstände vorerst schwierig bleiben.

Die zweite grundsätzliche Richtung ist die psychiatrische, und das ist im Grunde eine medikamentöse. Damit können aber nur die Symptome Angst beruhigt werden. Die eigentlichen Ursachen lösen sich damit nicht.


Die Einnahme bestimmter Psychopharmaka kann zwar beruhigen, aber auch schnell abhängig machen und das persönliche Gefühl der Ohnmacht verstärken. Daher sollten Beruhigungsmittel und andere Psychopharmaka – wenn schon – nur kurzfristig über wenige Tage oder Wochen eingenommen werden.

 

Die Möglichkeiten der Soforthilfe bei Panikattacken kann man noch in zwei weitere Kategorien einteilen:

  • Finanzierung: Möglichkeiten, die öffentlich und von den Krankenkassen finanziert werden, und jene, für die man gänzlich oder teilweise selbst zahlen muss (privat-finanzierte).

  • Fremdhilfe versus Selbsthilfe (mehr dazu weiter unten).

2. Hilfe vom medizinischen System

 

Die Soforthilfe über das öffentliche medizinische System ist meistens eine psychiatrische Hilfe, also eher eine medikamentöse. Wenn man Glück hat, bekommt man mit einer psychiatrischen Hilfe aber auch eine schnelle mentale Hilfe. Die Qualität der Versorgung ist regional sehr unterschiedlich.

Rettungsdienst

Wenn es Ihnen durch Angst und Panik sehr schlecht geht, können Sie den Rettungsdienst rufen, der Sie dann in das nächstgelegene Krankenhaus bringen soll. Der Rettungsdienst ist für psychische Notfälle ebenso zuständig wie für körperliche. Außerdem ist eine eingeschränkte Handlungsfähigkeit aus psychischen Gründen auch ein körperliches Problem, nur von der Ursache her meistens eher mental.

Die Notaufnahme eines Krankenhauses selbst aufsuchen

Jedes reguläre Krankenhaus ist verpflichtet, Ihnen bei Panikattacken zu helfen, auch wenn es keine eigene psychiatrische Abteilung hat. In der Regel wird dann eine erste körperliche Abklärung gemacht, um körperliche Ursachen für Ihre Symptome auszuschließen. Danach erfolgt meistens eine Versorgung mit Psychopharmaka.

 

Wenn das Krankenhaus eine psychiatrische Abteilung hat, kann es sein, dass Sie sofort dieser Abteilung zugewiesen werden und dort abgeklärt wird, ob Sie stationär aufgenommen werden sollen und können, falls Sie dies wollen.

Hausarzt und ärztlicher Notdienst

Auch der hausärztliche Dienst ist verpflichtet, Ihnen so gut wie möglich zu helfen. Ein Arzt kann Ihnen zum Beispiel sofort ein Medikament geben oder eines verschreiben, welches Sie dann von einer Apotheke abholen. Er kann auch dafür sorgen, dass Sie vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden und er kann Ihnen eine Überweisung in ein Krankenhaus geben, um ein solches selbst aufzusuchen, falls dies noch zumutbar ist.

 
 
 

3. Persönliche mentale Hilfe über das Internet

Sie können bei mir kurzfristig zwischen 14 und 20 Uhr gratis einen persönlichen Termin für mindestens 30 Minuten erhalten über Skype oder einen anderen Internet-Telefondienst.

Schreiben Sie mir dazu an hallo@angst-frei.com oder über die Kontaktseite:

  • welchen Dienst Sie verwenden wollen, z. B. Skype oder Whatsapp

  • Ihre Kontaktdaten beim jeweiligen Dienst, also z. B. Ihren Skype-Namen

  • wann Sie online gehen können

  • ich schreibe meistens innerhalb von 30 – 60 Minuten zurück, vergebe einen Termin und teile meine Kontaktdaten für den Videodienst mit.

 

Weitere Online-Termine können Sie hier 2 Tage im Voraus buchen.

 
 

Warum ich Ihnen gut und schnell bei Panikattacken helfen kann

 

Da ich selbst betroffen war, haben Sie bei mir einen Vorteil. Heute weiß ich, wie man Panikattacken auflösen kann und warum viele Angebote psychischer Hilfe nicht gerade die besten sind.

Panikattacken haben zwar immer persönliche Ursachen, aber auch allgemein-psychische, die bei allen Menschen gleich funktionieren.

 

In meinem Fall begann es mitten in der Nacht. Ein Panikanfall riss mich aus dem Bett, ich konnte kaum noch atmen und wollte zuerst die Rettung rufen. Ich öffnete das Fenster und langsam beruhigte sich die Situation wieder.

 

In den Wochen darauf kamen immer wieder Panikattacken. Einmal suchte ich die Notabteilung eines Krankenhauses auf, wo ich dann nur Tabletten bekam. Auch von meinem Hausarzt bekam ich nur Psychopharmaka.

 

Also versuchte ich, Psychotherapie zu bekommen, was jedoch ein mühsamer, bürokratischer Weg war. Letztlich konnten mir auch Psychotherapeuten nur teilweise helfen. Psychotherapie hilft nur, wenn man ein gutes Angebot hat, und ein solches zu finden, ist nicht immer einfach.

 

Welche Art von Hilfe Sie auch immer annehmen, Sie müssen in jedem Fall eine gewisse Aufgeschlossenheit und Lernbereitschaft mitbringen, denn der größte Teil der Lösung liegt in Ihrer eigenen Verantwortung. Aber das Gute daran ist: Sie haben mehr »Macht«, als Ihnen momentan bewusst ist.

4. Selbsthilfe oder Fremdhilfe bei Panikattacken?

 

Es gibt hier im Wesentlichen drei Abstufungen.

Völlige Selbsthilfe

Viele Menschen werden ihre Panikattacken bewusst oder unbewusst völlig von allein wieder los. Der Mensch hat grundsätzlich die Fähigkeit, selbst Lösungen für seine Probleme zu finden. Es ist aber keine Schande, Hilfe anzunehmen. Niemand kann allein in dieser Welt überleben. Das gilt besonders heute für diese Welt, in der die Dinge so sehr miteinander vernetzt sind wie nie zuvor.

Selbsthilfe durch Selbsthilfemittel

Die häufigsten Mittel zur Selbsthilfe sind Bücher sowie Literatur und Info-Videos im Internet. Hier gibt es jedoch, genauso wie bei persönlicher Hilfe, große Unterschiede in der Qualität.

 

Persönliche Fremdhilfe

Klassische Formen der persönlichen Hilfe sind Einzelsitzungen bei Psychotherapeuten, Psychologen, Psychiatern und Beratern.

 

Oft heißt es pauschal, die persönliche Fremdhilfe ist die beste Variante. Aber das sind typische Pauschalaussagen, die nicht immer zutreffen. Persönliche Fremdhilfe bringt nur dann etwas, wenn das Angebot eine gute Qualität hat. Eine gute Anleitung zur Selbsthilfe kann in den meisten Fällen besser helfen als ein weniger gutes persönliches Angebot.

Bei psychischen Problemen kann letztlich auch eine persönliche Hilfe nur eine Hilfe zur Selbsthilfe sein, weil psychische Therapeuten und Berater nicht so auf einen anderen Menschen einwirken können, wie körperliche Ärzte auf den Körper ihrer Patienten. Jeder mentale Begleiter kann nur eine Art Bergführer für Sie sein. Aber mit einer guten persönlichen Hilfe kommen Sie schneller und leichter voran.

Dass Sie das meiste selbst in der Hand haben, ist eigentlich eine gute Nachricht für Sie, denn das bedeutet, Sie sind nicht so abhängig von anderen Menschen, wie Sie es vielleicht meinen.

Besondere Vorsicht ist im Hypnosegeschäft geboten, wo Hilfesuchenden gerne eingeredet wird, man könnte mit Hypnose auf einfache und »wirksame« Art die Psyche umprogrammieren.

 

Nützen Sie mein Angebot für einen unverbindlichen gratis Termin zur ersten Hilfe. Danach können Sie entscheiden, wie Sie weitermachen wollen. E-Mail: hallo@angst-freiKontaktformular. Ich helfe Ihnen gerne, weil ich selbst betroffen war.

Ansonsten finden Sie viele Informationen zur Lösung von Ängsten in meinen Artikeln. Eine Übersicht dazu befindet sich in der Fußzeile.

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